Q&A

Ihr stellt die Fragen und ich liefere die passenden Antworten! Hier findest Du eine Sammlung der am häufigsten gestellten Fragen an mich. Deine Frage ist nicht dabei? Kein Problem! Kontaktiere mich mit Deiner Frage und ich gebe Dir so schnell wie möglich eine professionelle Antwort.

Facts about me

Ich bin 1,65m groß und wiege aktuell 65kg. Selbstverständlich sollte jeder wissen, dass ich eine Frau bin. Dieses Gewicht schwankt nahezu täglich, was der Grund ist, weshalb ich nicht im Besitz einer Waage bin. Ich begann in sehr jungen Jahren damit Handball zu spielen. Diesen Sport habe ich für ca. zehn Jahre ausgeübt. Mit fünfzehn Jahren beschloss ich, eine Sportpause einzulegen (eine Entscheidung, die ich definitiv bereue). In den darauf folgenden drei Jahren schaffte ich es, genau ein einziges mal eine Runde Laufen zu gehen. An meinen Essgewohnheiten habe ich allerdings nichts geändert. Für ungefähr eineinhalb Jahre habe ich dann regelmäßig das Fitnessstudio besucht, um an Kursen teilzunehmen. Mit Kraftsport hatte ich dabei allerdings nichts zu tun. Mit zwanzig Jahren habe ich mich dafür entschieden, meinen Fitnessstudiovertrag zu kündigen und mich rein mit Eigengewichtsübungen an den Kraftsport heranzutasten. Erst nach einem Jahr beschloss ich, mir erneut einen Vertrag im Fitnessstudio zu machen. Seit diesem Zeitpunkt besuche ich mein zweites zu Hause 5-6 mal pro Woche.

Wieso hast du überhaupt mit dem Kraftsport begonnen?

Ich denke so gut wie jeder kennt das Gefühl der beginnenden Unzufriedenheit mit dem Körper. Nachdem ich beschlossen habe, meine „Handballkarriere“ an den Nagel zu hängen, blieb auch meine Figur nicht von den Spuren des Bewegungsmangels und der ungesunden Ernährung verschont. Vor ca. vier Jahren habe ich beschlossen, einen Schlussstrich zu ziehen und etwas in meinem Leben zu verändern. Glücklicherweise hatte ich eine Freundin an meiner Seite und so fiel es mir nicht allzu schwer, meinen ersten Schritt ins Fitnessstudio zu setzen. Ich beschloss vorerst Kurse wie „Zumba“ und „Bauch-Beine-Po“ zu belegen. Dort konnte man wohl nicht so viel falsch machen und ich wollte mich schließlich auch nicht direkt blamieren. Ein Jahr verging und die Gewichte purzelten. Leider passierte das ganze auf die wohl ungesündeste Weise, nämlich durch ein definitiv zu hohes Kaloriendefizit. Ich verlor zwar an Gewicht, von Muskeln war aufgrund von „Low Carb“ allerdings noch nicht viel zu sehen. Nach und nach wurde ich mutiger und mein Interesse, mehr über das ganze Thema zu erfahren, wurde geweckt. Ich informierte mich und nach einem weiteren Jahr fing ich an, regelmäßig das Fitnessstudio alleine zu besuchen. Ich lernte wieder auf meinen Körpern zu hören. Nach ca. drei Monaten erkannte ich durch das richtige Training und die entsprechende Ernährung bereits erste Erfolge. Diese machten mich stolz und motivierten mich zum Weitermachen.

Woher und wie hast du dir dein Wissen über den Kraftsport angeeignet?

Anfangs habe ich mir mein Wissen größtenteils über die Erfahrung von Personen angeeignet, die schon einige Jahre Trainingserfahrung hatten. Ich habe mich auch nicht gescheut, andere im Fitnessstudio anzusprechen. Natürlich vertritt jeder eine andere Meinung und macht verschiedene Erfahrungen. Jedoch gilt eben dann auszuprobieren, was für einen selbst der richtige Weg ist. Nachdem ich ungefähr ein Jahr regelmäßig und hart trainiert habe, entschied ich mich, einen Wettkampf in der Bikiniklasse zu bestreiten. Durch meinen Coach, der mich auf diesem Weg begleitete, konnte ich mir ebenfalls wieder einiges an Wissen aneignen. Nebenher schaute ich regelmäßig auf Youtube Videos von verschiedenen Leuten und las ein paar Bücher zum Thema Training & Ernährung für Kraftsportler. 2018 entschied ich mich, meine Trainerlizenz B zu absolvieren. Insgesamt kann ich sagen, dass man seinen Körper Training für Training besser kennenlernt. Es ist ein ständiger Prozess, der wohl nie enden wird. Genau deshalb wird es auch nie langweilig werden.

Verfolgst du ein spezielles Ziel mit dem Sport?

Meine persönlichen Ziele haben sich mit den Jahren verändert. Anfangs ging es mir nur darum, mich wieder wohler in meinem Körper zu fühlen. Später allerdings darum, in einem funkelnden Bikini auf internationalen Bühnen zu stehen. Mein aktuelles Ziel ist, die optimale Balance zwischen allem zu finden. Damit meine ich sowohl mein Trainingspensum, die optimale Ernährung und natürlich auch das richtige Mindset. Der Weg ist das Ziel. Man lernt täglich etwas dazu und vermutlich ist man nie richtig am Ziel angekommen. Aber das ist in Ordnung. Der Prozess bereitet mir Freude und ich bin stolz auf das, was ich bisher erreicht habe.

Gab es Momente, in denen du mit dem Sport aufhören wolltest?

Diese Frage kann ich auf Anhieb mit einem klaren „Nein“ beantworten. Es ist absolut menschlich, Momente oder sogar längere Phasen zu haben, in denen man weniger oder sogar gar nicht motiviert ist. Selbstverständlich gab es diese auch bei mir. Ich erinnere mich in diesen Momenten daran, weshalb ich mit dem Sport angefangen habe und an das, was ich bisher erreicht habe. Diese Gedanken schenken mir neue Kraft. Manchmal ist die Ursache für die Demotivation einfach nicht ersichtlich. Es klingt vielleicht banal, jedoch genügt manchmal ein einfaches Workout um wieder klare Gedanken zu fassen. Ich setze mir regelmäßig neue Trainingsziele und neue Reize, um niemals den Spaß zu verlieren.

Wie schaffe ich es kontinuierlich motiviert zu sein?

Ich habe mit dem Kraftsport nicht begonnen, um meinen Körperfettanteil zu reduzieren oder um eines Tages auf einer Bühne zu stehen. Ich habe begonnen, weil mich die Kursangebote im Fitnessstudio langweilten und ich etwas Neues ausprobieren wollte. Ich machte mir keinen Druck, ein spezielles Ziel in möglichst kurzer Zeit erreichen zu wollen. Ich gab mein Bestes, auf meinen Körper zu hören und habe immer alles gegeben. Der Rest ergab sich von ganz alleine. Ich stellte mich auf keine Waage, sondern betrachtete mich im Spiegel und fing an, erste Veränderungen an meinem Körper festzustellen. Dies war nicht nur äußerlich, sondern ich profitierte von einem ganz neuen Körpergefühl und neuer Lebensenergie. Ich war motivierter als je zuvor und konnte diese Kraft ebenfalls auf andere Lebensbereiche übertragen. Der Sport hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich zu der Person geworden bin, die ich heute bin.

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